
Am 11. September war es mal wieder soweit – Bürgermeister Steffen Ball hatte zum „Mobilen Rathaus“ nach Rembrücken an das Haus der Begegnung geladen. Und rund zwanzig Bürgerinnen und Bürger sind der Einladung, ihn und einige Führungskräfte der Stadt Heusenstamm zum Austausch über Rembrücker Themen zu treffen, gefolgt.
Zu Beginn konnte Ball über einige Dinge berichten, die den Stadtteil betreffen. So wurde der Bindingweg entlang des Sportplatzes saniert und es konnten vier Lampen installiert werden. Ebenso konnten Teile des Parkplatzes am Sportplatz geteert werden, so dass dieser auch bei schlechtem Wetter betreten werden kann. Bei der Feuerwehr Rembrücken konnte ein 25 Jahre altes Löschfahrzeug mit einem neuen Fahrzeug ersetzt werden, das nun für den Brandschutz des Heusenstammer und Rembrücker Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht.
In der anschließenden Gesprächsrunde wurden verschiedene Themen angesprochen, die den anwesenden Bürgern auf den Nägeln brannten – so beispielsweise das Dauerthema „Parken„. Freilich ohne Lösung – Tatsache ist nach wie vor, dass es mehr Autos als Parkplätze gibt und der Parkdruck somit auch in Zukunft vorhanden sein wird. In jedem Fall könnte es eine Lösung sein, privat vorhandene Parkmöglichkeiten wie Hofflächen oder insbesondere auch Garagen (die ja oftmals zweckentfremdet genutzt werden) vermehrt für das Abstellen des eigenen PKWs zu nutzen – hier ist aber in der Tat jeder selbst gefragt.
Bemängelt wurde auch, dass auf dem hinteren Bereich des Friedhofs (an den Urnenstelen) keine Pflege erfolgen würde – dieses Thema wurde aufgenommen und wird geprüft. Gewünscht wurden auch intensivere Kontrollen in Bezug auf die Reinigung der Gehwege und das Überwuchern derselben durch Pflanzen, Büsche und Bäume aus den angrenzenden Gärten. Hier wies Ball auf den städtischen „Mängelmelder“ hin, mit dem über das Internet einfach und schnell konkrete Mängel und Probleme gemeldet werden können. Diese werden anschließend automatisiert an die richtige Stelle im Rathaus weitergeleitet und innerhalb kurzer Fristen bearbeitet. Online kann man dabei jederzeit den aktuellen Stand einsehen. Erreichbar ist der Mängelmelder über die Website der Stadt Heusenstamm oder direkt über diesen Link: https://heusenstamm.maengelmelder.de/.
Eine weitere „never-ending-story“ ist der Glasfaserausbau durch teranet. Steffen Ball skizzierte kurz den Sachstand, der sich in den letzten Wochen jedoch nicht geändert hat. Vom von teranet gegebenen Versprechen bis Ende des Sommers weite Teile Rembrückens am Netz zu haben, ist aktuell allerdings weit und breit nichts zu sehen. Von daher gibt es außer „Abwarten“ aktuell keine weiteren Optionen.
Weiteres Thema war die Ampelanlage an der Kreuzung in Richtung Obertshausen (hinter der „Trompete“). Hier scheint die Steuerung durch eine Induktionsschleife nicht mehr zu funktionieren, so dass die Ampel in Fahrtrichtung Heusenstamm bzw. Rembrücken häufige und sehr lange Rotphasen aufweist, während die Ampelphase aus Richtung Obertshausen fast ständig „Grün“ anzeigt, obwohl keine Fahrzeuge an der Ampel stehen. Dieses Thema wird daher mit der Stadt Obertshausen zur Klärung aufgenommen.
Geäußert wurde auch der Wunsch, dass der Hopper, der aktuell ja bereits testweise auch nach Obertshausen fährt, zusätzlich auch die S-Bahn-Haltestelle in Hainhausen anfahren könnte, so dass die S1 auch für Rembrücker Einwohner nutzbar wird, ohne auf die Taktzeiten des Linienbusses angewiesen zu sein. Dieses Thema wird ebenfalls von Seiten der Stadt Heusenstamm aufgenommen.
In Bezug auf den „teo“ teilte der Bürgermeister mit, dass an Gerüchten, er würde schließen bzw. abgebaut werden nichts dran sei. Im Gegenteil: die teo-Märkte, die aktuell zur tegut-Gruppe gehören, werden innerhalb des Konzerns aufgrund von Expansionsüberlegungen in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert und (vermutlich unter neuem Namen und mit anderer Farbgebung) weiter betrieben.
Abschließend lässt sich feststellen, dass das Format „Mobiles Rathaus“ immer wieder auf Interesse der Einwohnerinnen und Einwohner stößt und es eine gute Gelegenheit darstellt, in den direkten Dialog mit den Verantwortlichen im Rathaus zu treten.
Sep. 11 2025
„Mobiles Rathaus“ in Rembrücken
Am 11. September war es mal wieder soweit – Bürgermeister Steffen Ball hatte zum „Mobilen Rathaus“ nach Rembrücken an das Haus der Begegnung geladen. Und rund zwanzig Bürgerinnen und Bürger sind der Einladung, ihn und einige Führungskräfte der Stadt Heusenstamm zum Austausch über Rembrücker Themen zu treffen, gefolgt.
Zu Beginn konnte Ball über einige Dinge berichten, die den Stadtteil betreffen. So wurde der Bindingweg entlang des Sportplatzes saniert und es konnten vier Lampen installiert werden. Ebenso konnten Teile des Parkplatzes am Sportplatz geteert werden, so dass dieser auch bei schlechtem Wetter betreten werden kann. Bei der Feuerwehr Rembrücken konnte ein 25 Jahre altes Löschfahrzeug mit einem neuen Fahrzeug ersetzt werden, das nun für den Brandschutz des Heusenstammer und Rembrücker Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht.
In der anschließenden Gesprächsrunde wurden verschiedene Themen angesprochen, die den anwesenden Bürgern auf den Nägeln brannten – so beispielsweise das Dauerthema „Parken„. Freilich ohne Lösung – Tatsache ist nach wie vor, dass es mehr Autos als Parkplätze gibt und der Parkdruck somit auch in Zukunft vorhanden sein wird. In jedem Fall könnte es eine Lösung sein, privat vorhandene Parkmöglichkeiten wie Hofflächen oder insbesondere auch Garagen (die ja oftmals zweckentfremdet genutzt werden) vermehrt für das Abstellen des eigenen PKWs zu nutzen – hier ist aber in der Tat jeder selbst gefragt.
Bemängelt wurde auch, dass auf dem hinteren Bereich des Friedhofs (an den Urnenstelen) keine Pflege erfolgen würde – dieses Thema wurde aufgenommen und wird geprüft. Gewünscht wurden auch intensivere Kontrollen in Bezug auf die Reinigung der Gehwege und das Überwuchern derselben durch Pflanzen, Büsche und Bäume aus den angrenzenden Gärten. Hier wies Ball auf den städtischen „Mängelmelder“ hin, mit dem über das Internet einfach und schnell konkrete Mängel und Probleme gemeldet werden können. Diese werden anschließend automatisiert an die richtige Stelle im Rathaus weitergeleitet und innerhalb kurzer Fristen bearbeitet. Online kann man dabei jederzeit den aktuellen Stand einsehen. Erreichbar ist der Mängelmelder über die Website der Stadt Heusenstamm oder direkt über diesen Link: https://heusenstamm.maengelmelder.de/.
Eine weitere „never-ending-story“ ist der Glasfaserausbau durch teranet. Steffen Ball skizzierte kurz den Sachstand, der sich in den letzten Wochen jedoch nicht geändert hat. Vom von teranet gegebenen Versprechen bis Ende des Sommers weite Teile Rembrückens am Netz zu haben, ist aktuell allerdings weit und breit nichts zu sehen. Von daher gibt es außer „Abwarten“ aktuell keine weiteren Optionen.
Weiteres Thema war die Ampelanlage an der Kreuzung in Richtung Obertshausen (hinter der „Trompete“). Hier scheint die Steuerung durch eine Induktionsschleife nicht mehr zu funktionieren, so dass die Ampel in Fahrtrichtung Heusenstamm bzw. Rembrücken häufige und sehr lange Rotphasen aufweist, während die Ampelphase aus Richtung Obertshausen fast ständig „Grün“ anzeigt, obwohl keine Fahrzeuge an der Ampel stehen. Dieses Thema wird daher mit der Stadt Obertshausen zur Klärung aufgenommen.
Geäußert wurde auch der Wunsch, dass der Hopper, der aktuell ja bereits testweise auch nach Obertshausen fährt, zusätzlich auch die S-Bahn-Haltestelle in Hainhausen anfahren könnte, so dass die S1 auch für Rembrücker Einwohner nutzbar wird, ohne auf die Taktzeiten des Linienbusses angewiesen zu sein. Dieses Thema wird ebenfalls von Seiten der Stadt Heusenstamm aufgenommen.
In Bezug auf den „teo“ teilte der Bürgermeister mit, dass an Gerüchten, er würde schließen bzw. abgebaut werden nichts dran sei. Im Gegenteil: die teo-Märkte, die aktuell zur tegut-Gruppe gehören, werden innerhalb des Konzerns aufgrund von Expansionsüberlegungen in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert und (vermutlich unter neuem Namen und mit anderer Farbgebung) weiter betrieben.
Abschließend lässt sich feststellen, dass das Format „Mobiles Rathaus“ immer wieder auf Interesse der Einwohnerinnen und Einwohner stößt und es eine gute Gelegenheit darstellt, in den direkten Dialog mit den Verantwortlichen im Rathaus zu treten.
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