Fa. Schnabel zieht sich offensichtlich aus Rembrücken zurück

Kündigung Kabel-TV
Kabel-TV-Verträge werden gekündigt (KI-generiert)

Das hat bei einigen Einwohnern zu massiver Verärgerung geführt: die Fa. WMB Kabelservice Schnabel aus Hainburg, die seit Jahr(zehnt)en in Rembrücken Kabelfernsehen sowie Internetzugänge über das TV-Kabel anbietet, zieht sich offensichtlich aus Rembrücken zurück und hat wohl die bestehenden Verträge ihrer Kunden zum 30.09. diesen Jahres gekündigt. Diese Information basiert auf Gesprächen mit Betroffenen – eine entsprechende Anfrage hat die Fa. Schnabel bislang (noch) nicht beantwortet.

Sollte sich das bewahrheiten, haben viele ein konkretes Problem: Kabel-TV lässt sich heutzutage ja relativ problemlos mit Sat-TV oder entsprechenden Streamingangeboten über das Internet wie beispielsweise Magenta TV, Zattoo oder Waipu ersetzen (wobei dafür dann natürlich neue Hardware in Bezug auf Set-Top-Boxen, Satellitenschüssel oder Streaming Sticks notwendig ist); für den Internetzugang (der dafür dann ja auch gebraucht würde) wird das schon schwieriger – denn viele haben vor Jahren bei GVG/teranet einen Glasfaseranschluss bestellt, der aber aktuell in vielen Haushalten noch nicht betriebsbereit ist.

Nach Aussage von GVG/teranet ist man – nach aktuell dreiwöchiger Unterbrechung – jetzt wieder mit dem weiteren Ausbau beschäftigt und beabsichtigt, alle Anschlüsse bis spätestens Jahresende zu schalten. Allerdings kennen wir alle diese Aussage seit vielen Jahren – ob das dieses Mal so hinhaut, sei einmal dahingestellt. Nach Rücksprache mit der Stadtverwaltung ist mir jedoch bekannt, dass sämtliche erforderlichen Zustimmungen für den weiteren Ausbau vorliegen und es keine offenen Genehmigungen oder Freigaben durch die Stadt Heusenstamm gibt, so dass eine Verzögerung zumindest hierdurch aktuell nicht gegeben ist.

Aber: selbst wenn der Ausbau bis Jahresende klappt, fehlen immer noch drei Monate, sollte die Fa. Schnabel tatsächlich zum 30. September ihr Netz abschalten (da ich die Verträge zwischen der Fa. Schnabel und ihren Kunden im Detail nicht kenne, weiß ich allerdings auch nicht, ob eine so kurzfristige Kündigung mit nur vier Wochen Frist durch den Anbieter überhaupt vertraglich zulässig ist – das müssten die Betroffenen ggf. einmal prüfen).

Und diese Zeit müsste nun überbrückt werden – entweder durch einen neu zu beantragenden DSL-Anschluss der Telekom bzw. eines alternativen Anbieters (der ohne Befristung abgeschlossen werden müsste, um diesen nach wenigen Wochen wieder kündigen zu können) oder durch die Nutzung mittels Mobilfunk (5G), wobei aber auch hier ein entsprechender Vertrag ohne langfristige Bindung und entsprechende Hardware notwendig wäre – dafür entfallen die ansonsten notwendigen Schaltungs- und ggf. auch Verkabelungsarbeiten. Eine weitere Alternative könnte übrigens das StarLink-Satellitensystem sein – ein Internetzugang hierüber lässt sich auch relativ schnell und ohne viel Installationsaufwand einrichten, so dass man ggf. auch hierüber die fehlenden Monate überbrücken könnte.

Sobald mir nähere Informationen dazu vorliegen, werde ich den Artikel entsprechend updaten. Natürlich freue ich mich auch über Informationen und Erfahrungen betroffener Bürger, die ich hier gern einfließen lasse.