(V)DSL-Chronik

Seit Ende 2002 bestehen die ersten DSL-Anschlüsse in Rembrücken – was seit dem geschah und wie sich das Thema „Internet-Zugang“ in Rembrücken in den letzten Jahren entwickelt hat, kann folgender zeitlicher Darstellung entnommen werden. Inzwischen haben wir (fast) flächendeckend Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s … was lange währt, wird also endlich gut 🙂

30. Mai 2003

Die ersten DSL-Anschlüsse sind inzwischen geschaltet worden – wenn auch nur mit 384 kbit/s.

25. Juni 2004

Trotz gegenteiliger Aussagen der Verfügbarkeitsprüfung ist bislang noch kein Anschluss mit 1 Mbit/s bekannt geworden; sobald der erste Zugang mit 1 Mbit/s online geht, werden wir hier berichten.

1. Dezember 2004

Inzwischen sind die ersten Anschlüsse auf DSL 1000 umgestellt worden; zumindest wird dies aus der Obertshäuser Straße berichtet.

17. Dezember 2004

Eine neue Information erreicht uns aus dem Birkenweg; hier ist zwar die Einrichtung von DSL nicht möglich, dennoch konnte über die T-Com ein sDSL-Anschluss mit 384 kbit/s eingerichtet werden (kostet allerdings leider 99,00 € p.M.)

25. März 2005

Es geht voran – inzwischen werden die ersten DSL-Anschlüsse (zwar nur mit 384 kbit/s, aber immerhin) auch aus dem Bereich „Am Eichwald“ gemeldet – so langsam verschiebt sich die Grenze in Richtung Obertshausen.

Die Offenbach-Post schreibt in ihrer Ausgaben vom 13. April 2005 hierzu:

Die Entdeckung der Schnelligkeit
Leitungsdämpfung start Erwartungsdämpfung:
Plötzlich können mehr Rembrücker den Daten-Turbo DSL nutzen

Heusenstamm (mcr) – Rembrücken legt einen Zahn zu. Die T-Com hat in ihrem Telefonnetz die Leitungsdämpfung und damit die Leistungsfähigkeit der DSL-Breitbandanschlüsse erhöht.

Autobahn ist nicht gleich Autobahn. Gut ist, wenn entlang deutscher Autobahnen riesige Plakatwände mit dem Sprüchlein von der „Entdeckung der Langsamkeit“ für die Gasfuß-Zähmung werben. Schlecht ist, wenn sich auf einer Datenautobahn keine Alternative zur „Entdeckung der Langsamkeit“ bietet, obgleich die Unfallgefahr auf dem Schreibtischstuhl eher gering ist.

Am eigenen Rechner haben diesen Zwang zur Gemütlichkeit in den vergangenen Jahren viele Rembrücker erfahren. Sie hatten sich von der Bestellung eines DSL-Anschlusses der Telekom kürzere Wartezeiten beispielsweise beim Seitenaufbau und beim Versand größerer eMail-Anhänge erwartet. Allein: Der Transport wurde zwar schneller, stieß dann aber doch schnell an sein Tempolimit.

Breitbandanschluss bedeutet, dass wesentlich mehr Daten gleichzeitig durchs Telefonkabel fließen können, als das etwa ein analoges Modem kann. Die Leistungsfähigkeit der Verbindung hängt allerdings davon ab, wie lang das Kabel zwischen dem Computer und der nächsten Vermittlungsstelle der T-Com ist. Eben da hatte Rembrücken bisher eher eine lange Leitung. Denn die Vermittlungsstelle steht in der Jügesheimer Paul-Gerhart-Straße.

Da beginnt das Problem. Viereinhalb Kilometer weit, so erklärt’s der T-Com-Sprecher George McKinney, könne das Kabel die Daten im Turbo-Tempo transportieren – Kabellänge, nicht Luftlinie. Darüber hinaus müsse sich die Technik den Gesetzen der Physik beugen. Heißt: Sogar Rembrücker mit DSL waren auf der Datenautobahn mit einem Traktor unterwegs. Statt der üblichen Übertragungsrate von 1 000 Kilobit pro Sekunde, kurz Kb/s, waren 768 Kilobit das höchste der Gefühle. In noch weiter von Jügesheim entfernten Straßen reichte es meist nur für 348 Kb/s.

Dass sich DSL-Nutzer nun über das unverhofft hohe Tempo freuen können und sich für Internetnutzer, die bisher einfach zu weit weg waren, der Verfügbarkeitstest auf der Seite www.t-com.de lohnt, liegt an der aufs Maximum hoch geschraubten Leitungsdämpfung im Telefonnetz. Damit seien „zwischen 200 und 300 Längenmeter“ gewonnen, sagt McKinney. Zwar bleiben zwar immer noch einige Gebiete des Stadtteils außen vor; doch wer sich bisher mit einer lahmen Leitung begnügte, kann Glück haben. Den vollen Preis – monatlich 16,99 Euro für DSL 1000 – musste er auch bisher schon zahlen.

Harald Manger, Webmaster der allumfassenden Seite www.rembruecken.de hat die frohe Botschaft bereits verkündet und sammelt Rückmeldungen, die er auf einer Karte farblich markiert. Plötzlich seien beispielsweise „im Eichwald DSL-Anschlüsse möglich, die bislang überhaupt nicht denkbar waren.“

20. April 2005

In einem Rundschreiben an alle Haushalte weist der Betreiber des Rembrücker Kabel-Netzes darauf hin, dass er ab Juni 2005 über das Kabelnetz einen Internet-/DSL-Zugang für das komplette Rembrücker Gebiet anbieten wird.

16. Juli 2005

Nach Informationen eines T-Com-Technikers ist für die Zukunft angedacht, Rembrücken an die Vermittlungsstelle in Jügesheim mit einem Glasfaserkabel anzubinden, so dass die Kabellänge für DSL deutlich reduziert werden würde. Leider konnte er keine Angaben zum Umsetzungsdatum machen.

25. August 2005

Nach aktuellen Aussagen der T-Com-Pressestelle vom heutigen Tag scheint sich das Thema „Glasfaseranbindung“ wohl leider als Fehlinformation herauszustellen … Schade eigentlich 🙁

16. September 2005

Inziwschen ist mir vom ersten DSL-Anschluss über Arcor berichtet worden. Leider ist aus der zunächt versprochenen 3000er-Leitung im Marienweg dann doch nur DSL 1000 geworden – aber immerhin: es geht also auch mit Arcor in Rembrücken.

15. Oktober 2005

Heute habe ich die erste Information über die DSL-Anbindung per TV-Kabel erhalten – im Birkenweg (bislang per DSL nicht anzubinden) funktioniert DSL mit 1000 kbit/s zufriedenstellend. Für alle diejenigen, die bislang kein DSL erhalten oder nicht mit ausreichender Geschwindigkeit versorgt werden konnten, gibt es somit eine erste echte Alternative.

10. Juli 2006

Die T-Com hat Ende Juni die technische „Schaltgrenze“ für T-DSL-Anschlüsse nach unten verändert. Bislang stellte die T-Com T-DSL 384 nur zur Verfügung, wenn die Dämpfung maximal 50 dB betragen hat – jetzt werden Anschlüsse auch mit einer Dämpfung bis zu 55 dB geschaltet – damit können heute DSL-Anschlüsse geschaltet werden, die bislang nicht geschaltet wurden. Eine Veränderung für bereits bestehende oder schnellere Anschlüsse ist damit jedoch nicht verbunden (Quelle: http://www.onlinekosten.de/news/artikel/21800)

10. Juli 2007

Bei einem Rembrücker Einwohner hat sich die T-Com gemeldet und mitgeteilt, dass im Rahmen des DSL-Ausbaus „geplant sei, in Rembrücken mittels eines eigenen Verteilerpunktes Datenraten von 16 Mbit/s zu realisieren“. Nun, die Hoffnung stirbt als letztes – hoffen wir mal ganz fest …

21. Juli 2007

Inzwischen erhalte ich vermehrt Informationen von Rembrücker Einwohnern, dass es zu Störungen bei der DSL-Nutzung (Verbindungsabbrüche, Verbindungsaufbau nicht mehr möglich) kommt. Nach Aussage eines T-Com-Technikers scheint hier langsam aber sicher eine Grenze erreicht zu sein, was die Leitungskapazitäten zwischen der Vermittlungsstelle und Rembrücken betrifft.

1. November 2007

Es kommt etwas Bewegung in die Sache … Veranlasst durch eine Anfrage des BürgerForum Rembrücken konnte die Stadtverwaltung von der Telekom Frankfurt erfahren, dass im 4. Quartal ein sog. „Strukturplan“ erstellt werden soll, der Grundlage für weitergehende Planungen betreffend den Ausbau des DSL-Netzes in Rembrücken sein soll.

20. Dezember 2007

Einer offiziellen Stellungnahme der Telekomist zu entnehmen, dass eine Verbesserung der Situation in Rembrücken nur mittels Anbindung durch ein Glasfaserkabel zu erreichen wäre. Gleichzeitig teilt die Telekom mit, dass die damit verbundene Investition in Höhe von rund 450 T€ aus wirtschaftlichen Gründen nicht zu vertreten sei.

11. Januar 2008

Das BürgerForum Rembrücken nimmt sich des Themas an und wird auf der Suche nach alternativen Anbietern fündig. Zwei Firmen wären grds. bereit, eine Glasfaseranbindung des Stadtteils vorzunehmen; zu prüfen wäre dann noch die Anbindung der einzelnen Haushalte durch einen geeigneten Provider.

21. Mai 2008

Alternativ zur aufwändigen Verlegung eines Glasfaserkabels nach Rembrücken konnte ein Anbieter gefunden werden, der die Anbindung mittels einer Richtfunkstrecke zwischen Heusenstamm und Rembrücken realisieren könnte. Die Anschlüsse der einzelnen Haushalte würde dann über eine kleine Antenne an der Hauswand erfolgen; zusätzlich wäre der komplette Stadtteil mit einem WLAN-Netz versorgt.

19. Juli 2008

Beide Alternativen (Glasfaserkabelverlegung von Heusenstamm und Anbindung über TV-Kabel sowie Richtfunkverbindung zwischen Heusenstamm und Rembrücken und Versorgung der Haushalte mittels Funk) wurden von Seiten des BürgerForums der Stadtverwaltung vorgestellt und werden dort durch einen externen Fachmann beurteilt. Mit einer Entscheidung wird kurzfristig gerechnet.

1. Oktober 2008

Zum Thema „Internet in Rembrücken“ berichtet die Offenbach-Post in ihrer heutigen Ausgabe nach einem Gespräch mit dem BürgerForum wie folgt:

Glasfaser oder Richtfunk: Warten auf schnelles Netz
von Claudia Bechthold

Heusenstamm – Wir leben hier abseits des Fortschritts.“ Zumindest was die Versorgung Rembrückens mit schnellen digitalen Internetzugängen (DSL) angeht, meint Harald Manger vom Bürgerforum des Stadtteils. Während Heusenstammer weitgehend mit den Übertragungsraten von DSL 6000 im Netz unterwegs sein können, versuchen die Mitglieder des Bürgerforums für Rembrücken eine Lösung zu finden, die über das dort meist übliche DSL 1000 hinaus geht. Bislang allerdings ohne Erfolg. „Wir haben zwei Vorschläge gemacht, aber dazu benötigen wir die Unterstützung der Stadt“, erläutert Manger weiter. Dies sei im Rathaus bekannt, eine Antwort gebe es bislang nicht.

Zwar können Rembrücker, die telefonisch zum Ortsnetz Rodgau gehören, digital ins Internet, doch nur mit Geschwindigkeiten von allerhöchstens 2000 Kilobit je Sekunde. „Und das ist eher die Ausnahme“, betont Manger. Meist sei die Übertragungsrate weitaus niedriger, was lange Wartezeiten etwa beim Aufbau einer Internetseite zur Folge habe. Gar nicht zu reden sei etwa vom Versenden von Fotos per E-Mail. Schnelles Internet, das in größeren Städten längst selbstverständlich ist, werde schon deshalb immer wichtiger, weil die Angebote im weltweiten Netz zunehmend aufwendiger gestaltet werden.

Das Bürgerforum habe nun zwei Alternativen vorgeschlagen: Der private Anbieter des Kabelfernsehens in Rembrücken sei bereit, ein Glasfaserkabel von Heusenstamm nach Rembrücken verlegen zu lassen. Allerdings habe sich diese Firma bislang nicht zu den Kosten für die Bürger geäußert, lediglich bekannt sei, dass der Anbieter das schnelle Internet nur Kunden anbieten wolle, die auch einen Kabelanschluss bei ihm nutzen. Viele Haushalte in dem Stadtteil nutzen allerdings Satelliten-Fernsehen.

Die zweite Variante ist Internet per Funk. Dazu müssten in Heusenstamm und Rembrücken hohe Richtfunkantennen aufgestellt werden, die zueinander „Sichtkontakt“ haben, also über den Wald hinausragen. Die monatlichen Kosten, die der Anbieter genannt habe, seien vertretbar, meint Manger. Die Telekom selbst hat übrigens kein Interesse, Rembrücken mit schnellen Internetzugängen zu versorgen.

Bürgermeister Peter Jakoby berichtete auf Anfrage, man sei mit Fachleuten im Gespräch über diese beiden Alternativen. Allerdings wolle man eine neutrale Beurteilung einholen: „Wir werden uns beraten lassen und wollen einen Weg finden, der den Standard bietet, der notwendig ist.“

18. November 2008

Am gestrigen Dienstag hatte die Fa. WMB Kabelservice GmbH (WMB) aus Hainburg, die in Rembrücken seit rund 20 Jahren das TV-Kabelnetz betreibt zu einem Informationsabend in die Alte Schule in Rembrücken geladen, um die Einwohner über „die Schaltung einer Hochgeschwindigkeitsinternetanbindung in Rembrücken“ zu informieren.

Rund 80 interessierte Einwohner Rembrückens hatten den Weg in die Alte Schule in Rembrücken gefunden, um sich aus erster Hand über die Planungen der WMB informieren zu lassen – und natürlich in der Hoffnung, endlich einen Ausweg aus der „Internet-Steinzeit“ in Rembrücken zu finden.

Sie trafen auf den Geschäftsführer der WMB, Herrn Schnabel, sowie (vermutlich) einen Mitarbeiter seines Unternehmens, die leider sehr unvorbereitet und ohne jegliche visuelle Unterstützung versuchten, ihre Planung vorzustellen. Hierzu soll von Heusenstamm nach Rembrücken eine Glasfaserleitung verlegt werden, die anschließend jedem TV-Kabelkunden die Option bietet, einen „schnellen Internetzugang“ nutzen zu können. Die ihm hierfür entstehenden Kosten bezifferte Schnabel mit rund 250.000 €.

Was „schneller Internetzugang“ bedeutet, konnte dann einem Vertragsformular entnommen werden – Schnabel unterscheidet zwischen den folgenden vier Tarifen (Originalauszug aus dem vorliegenden Vertragsformular):

Nicht aufgeklärt werden konnte, ob der als „6000er“ angegebene Tarif jetzt nun 6 Mbit/s oder 4096 kbit/s beinhaltet – unklar blieb lieder auch, warum auf einem wenigen Einwohnern vor wenigen Tagen zugestellten Flyer zum gleichen Preis ein Tarif „bis 8000“ mit 8000 kbit/s angeboten wurde. Ein klares Modell kann hier leider weder erkannt werden noch hat die lebhafte Diskussion an der Veranstaltung hier Klarheit gebracht.

Auseinander gingen die Ansichten auch in Bezug auf die notwendige Geschwindigkeit. Während Schnabel die Auffassung vertritt, „mehr als 2000 kbit/s braucht eigentlich niemand“ sind die Anforderungen der Einwohner wohl doch realistischer, wenn man hier von „6000 kbit/s als Standard“ und je nach Anwendungsfall „16000 kbit/s als vereinzelt notwendig“ betrachtet. Preise für diese Geschwindigkeit wurden jedoch nicht genannt, da „man klare Preise eigentlich erst kommunizieren könne, wenn die Anzahl der Nutzer feststehe“ (und das müssten, um wirtschaftlich arbeiten zu können, mind. 150 sein).

Vereinzelt aufgebrachte technische Fragen („Was ist die garantierte Mindestbandbreite in den einzelnen Tarifen?“) blieben i.w. leider ebenso unbeantwortet wie auch vertragliche Fragen auf eher merkwürdige Art und Weise beantwortet wurden (die Frage „Was ist unter der im Vertrag beschriebenen „exzessiven Nutzung“zu verstehen – kann man das irgendwie quantifizieren?“ wurde beantwortet mit „dann streichen wir den Satz halt…“).

An dieser Stelle drehten sich die Diskussionen dann im Kreis – um belastbare Preisangaben, auch für den heutigen Standards entsprechende Geschwindigkeiten, zu erhalten, müssten zunächst genügend Anmeldungen („am besten füllen Sie gleich die Verträge aus“) vorliegen. Diese werden aber erst kommen, wenn die Leistungen, die Preise, die Vertragsbedingungen vernünftig vorgestellt und die offenen Fragen der künfigen Nutzer beantwortet werden …

Bürgermeister Peter Jakoby, der der Veranstaltung ebenso beiwohnte wie Erster Stadtrat Uwe Michael Hajdu und Hauptamtsleiter Heinz Scherer, ergriff nun das Wort und stellte zunächst klar, dass es sich bei dieser Veranstaltung nicht um eine Veranstaltung der Stadt Heusenstamm sondern um eine reine private Veranstaltung der WMB handele und er überrascht über den Verlauf sei. Er müsse schon feststellen, dass „man das tiefgründiger hätte vorbereiten können“.

Gleichzeitig nehme man interessiert das Feedback der Bevölkerung zur Kenntnis und werde nun von städtischer Seite kurzfristig Alternativen prüfen, um diese nach Abwägung der Vor- und Nachteile sowie der entstehenden Kosten im Rahmen einer Synopse der Bevölkerung vorzustellen. Auch wolle man andere Anbieter ebenfalls um Vorstellung ihrer Angebote bitten.

Es ist zu bedauern, dass der großen Zahl an interessierten Einwohnern am gestrigen Abend praktisch keine verwertbaren Informationen zu dieser wichtigen Thematik gegeben werden konnten – Hoffnung macht allerdings das Versprechen von städtischer Seite, sich diesem Thema kurzfristig intensiv anzunehmen. Die halbherzig vorgestellte Lösung der WMB kann den aktuellen Anforderungen und Vorstellungen der Anwohner in der derzeitgen Form zumindest nicht genügen – da half auch der Kommentar von Herrn Schnabel

„Wenn Sie bezahlen was Sie sollen, können Sie bekommen was Sie wollen!“

nicht wirklich weiter.

30. Januar 2009

Wie in einem kürzlich zwischen Herrn Bürgermeister Jakoby und dem BürgerForum Rembrücken geführten Gespräch zu erfahren war, schreitet das Thema „Internet in Rembrücken“ deutlich voran. Von Seiten der Stadtverwaltung wurden zwischenzeitlich Gespräche mit verschiedenen Anbietern geführt, die aktuell in einer Synopse gegenübergestellt werden.

Es ist geplant, das Ergebnis der Gegenüberstellung in einer Informationsverstaltung der Stadt Heusenstamm im März d.J. den Bürgerinnen und Bürgern Rembrückens vorzustellen. In diesem Rahmen werden auch die einzelnen Anbieter die Gelegenheit haben, Ihre Lösungen und Angebote vorzustellen sowie allen interessierten Einwohnern für Fragen zur Verfügung stehen.

19. März 2009

In einer Bürgerversammlung haben vier potenzielle Anbieter (vodafone, WMB Kabelservice, Skytron, Deutsche Telekom) ihre möglichen Angebote für einen schnellen Internetzugang vorgestellt und damit verbundene Fragen beantwortet. Als Ergebnis der Veranstaltung war eine gewisse Tendenz der Anwesenden zu einer Ausbaulösung der Telekom zu erkennen, die eine Versorgung des Stadtteils mittels Glasfaserkabel und DSL-Geschwindigkeiten bis zu 16 Mbit/s in Aussicht stellte.

28. Mai 2009

Die Deutsche Telekom informiert in einer Informationsveranstaltung, dass sie mit der Planung und dem Ausbau des Netzes mittels Glasfaserleitung beginnt, sofern rund 300 Haushalte ihr Interesse an einem schnellen DSL-Zugang bekunden. Das BürgerForum Rembrücken unterstützt dieses Vorhaben mit der Führung der Interessentenliste sowie der hierzu notwendigen Ansprache der Bürger.

5. Juni 2009

Es ist geschafft. Weit über 300 Haushalte haben sich inzwischen auf der Interessentenliste eingetragen. Diese wurde an die Deutsche Telekom weitergeleitet, Bürgermeister und Vertreter der Telekom wurden aufgefordert, den für die Herstellung des Glasfaseranschlusses notwendigen Kooperationsvertrag zügig zu schließen.

8. September 2009

Die Fa. WMB Kabelservice verlegt zwischen Heusenstamm und Rembrücken eine Glasfaserleitung, um über das TV-Kabel einen schnellen Internetanschluss anbieten zu können.

27. November 2009

Die Deutsche Telekom teilt nach langen Vertragsverhandlungen mit der Stadt Heusenstamm mit, auf eigenes Investitionsrisiko den Breitbandausbau mit bis zu 16 Mbit/s in Rembrücken bis spätestens Ende 2010 vorzunehmen.

8. Juni 2010

Der Ausbau hat begonnen! Eine von der Telekom beauftragte Firma hat mit den Tiefbauarbeiten zwischen Jügesheim und Rembrücken begonnen. Im Anschluss erfolgt dann die innerörtliche Verkabelung sowie das Setzen neuer Kabelverzweiger („Schaltschränke“). Die Fertigstellung ist für Mitte Oktober 2010 vorgesehen.

23. Juni 2010

Wie eifrige Beobachter mitteilen, ist die Kabelverlegung von Rembrücken bis nach Hainhausen hin abgeschlossen (etwa Höhe Radarüberwachung). Dort wird aktuell ein Leerrohr im Fußweg verlegt.

12. August 2010

Zahlreiche Interessierte haben ja die Bauarbeiten bezüglich der Verlegung der Glasfaseranbindung verfolgt und immer wieder berichtet. Aktuell sind wohl die Kabelverzweiger („Verteilerkästen“) in der Umrüstungsphase, so dass der geplante Start im Oktober (ein Teil der Glasfaserleitung wird – wie inoffiziellen Informationen zu entnehmen ist – erst im Rahmen des Umbaus der Ortsdurchfahrt verlegt werden) wohl nach wie vor als gesichert gilt.

25. August 2010

Nach aktueller Rücksprache mit der Stadt Heusenstamm verlaufen die Tiefbauarbeiten plangemäß. Nachdem die Anbindung zwischen der Vermittlungsstelle in Jügesheim und dem östlichem Ortseingang soweit abgeschlossen ist, erfolgt aktuell der innerörtliche Ausbau nördlich der ehemaligen L3405. Die Arbeiten werden dann voraussichtlich Mitte Oktober mit den Tiefbauarbeiten im Bereich der Ortsdurchfahrt Heusenstammer/Hainhäuser Straße abgeschlossen werden.

27. August 2010

Im Rahmen des Stadtteilgesprächs mit der CDU Heusenstamm wurde auch die Frage aufgeworfen, ob es durch die Verschiebung der Tiefbauarbeiten im Bereich der Ortsdurchfahrt insgesamt zu Verzögerungen des DSL-Ausbaus kommt. Dies wurde vom anwesenden Bürgermeister, Peter Jakoby, verneint. Aufgrund des Zeitplans des Umbaus der Ortsdurchfahrt und der aktuell im innerörtlichen Bereich erfolgenden Verlegung der Verkabelung ist insgesamt mit einer Verzögerung nicht zu rechnen; der anvisierte Fertigstellungstermin für den DSL-Ausbau Mitte Oktober wäre durch die Änderung im Bauablauf nicht tangiert.

27. Oktober 2010

Wie ich heute von Seiten der Stadtverwaltung erfahren konnte, hat die Telekom als verbindlichen Starttag jetzt den 21. Januar 2011 genannt. Die Terminverschiebung resultiert angabegemäß aus „technischen, terminlichen, wirtschaftlichen und finanziellen Vorgaben“.

14. Januar 2011

Wie die Telekom auf Anfrage mitteilt, ist der Ausbau zwischenzeitlich abgeschlossen. Aktuell erfolgen noch Untersuchungen auf Störungen, die in wenigen Tagen abgeschlossen sein sollen. Anschließend steht dann die höhere Bandbreite (bis zu 16 Mbit/s) zur Verfügung.

27. Januar 2011

Mitarbeiter des Telekom-Direktvertriebs sind aktuell in Rembrücken unterwegs bzw. telefonisch unter 01805/180380 erreichbar, um Aufträge für die Umstellung auf höhere Geschwindigkeiten entgegenzunehmen bzw. Tarifänderungen zu besprechen. Die Umschaltung wird dann sukzessive im Laufe des Februar erfolgen.

5. März2011

„DSL 16000 – Es ist vollbracht“. So lautet der Betreff einer E-Mail eines Mitbewohners, der seit gestern „DSL 16000“ nutzen kann – damit ist das Projekt – vorerst – als abgeschlossen zu betrachten.

18. März 2011

In einem Gespräch mit einem Techniker, der an einem der Kabelverzweiger beschäftigt ist, erfahre ich, dass die Technik grundsätzlich für VDSL ausgelegt wäre – hierzu müssten nur die „Leitungen neu eingemessen werden“ und die Outdoor-DSLAMs in den Kvz ausgetauscht werden. Vielleicht ist das Projekt doch noch nicht erledigt … 😉

5. Juni 2011

Nach zahlreichen Gesprächen mit der Telekom erhalte ich nun folgende Bestätigung: „Eine Realisierung von VDSL und T-Home-Entertain ist technisch in Rembrücken möglich. Die Technik hierzu wird uns im 3. bzw. 4 Quartal des Jahres zur Verfügung stehen, allerdings bedeutet dies eine weitere Investition unserseits. Um diese Investition tätigen zu können, benötigen wir 150 Interessenten, die sich einen solchen höherwertigen Anschluss zulegen möchten.“ Also legen wir wieder los …

1. Dezember 2011

Die geforderte Interessentenliste ist fertig und wurde der Telekom heute übergeben. Man bestätigt uns, dass man nun die Realisierbarkeit prüft und eine Planung für den Ausbau aufsetzen will. Innerhalb der kommenden zwei Wochen soll diese vorliegen, so dass anschließend genauere Informationen gegeben werden können.

25. März 2012

Die zwei Wochen sind nun mehrfach vergangen; passiert ist zumindest erkennbar nicht viel. In einem persönlichen Gespräch mit einem Vertreter der Telekom wurde heute jedoch noch einmal zugesichert, das Thema „ganz oben in Bonn“ zu platzieren. Schau’n mer mal ….

16. April 2012

Und es hat etwas genützt. Die Telekom bestätigt heute, dass „in den von uns aufgestellten Outdoor-DSLAM´s in Rembrücken […] neben ADSL- in Kürze auch VDSL-Anschlüsse mit bis zu 50 Mbit/s und T-Home-Entertain, unser IP-TV Produkt, zur Verfügung stehen [werden]. Aktuell wird geplant und der Technikeinsatz realisiert, sodass vermutlich bis Ende Mai die sogenannten VDSL-Ports verfügbar sind. Sobald ich einen genauen Einschalttermin erhalte, werde ich sie umgehend informieren.“

27. Juni 2012

Es hat dann doch noch mal vier Wochen länger gedauert – aber inzwischen sind die ersten VDSL-50-Anschlüsse geschaltet und aktiv. Und die restlichen Kabelverzweiger sollen dann auch bis Ende Juli umgerüstet sein.

24. Juli 2012

Heute wurde auch mein VDSL-50-Anschluss geschaltet und weitere Bestätigungen über geschaltete Anschlüsse aus vielen Straßenzügen Rembrückens liegen mir vor. Damit wäre das Projekt jetzt aber endgültig  – zumindest bis auf weiteres – als beendet zu betrachten.

23. April 2013

Wie der vodafone Store in Heusenstamm berichtet, sind inzwischen auch VDSL-Anschlüsse über Vodafone als Alternative zur Telekom verfügbar.